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La Palma 
Eine Reise im Februar 2011

Ich bin ja so enttäuscht.
Die meißten meiner hinreißenden Fotos, die ich auf meiner Reise nach La Palma geschossen habe, sind verschollen. Weg, futsch, nicht mehr da.

Bis auf den Flugweg und dem letzten Tag, ist nichts mit nach Deutschland gekommen.

Natürlich habe ich meine Erinnerungen, doch Erinnerungen werden regelmäßig erfreulich aufgefrischt und mit Emotionen aufgeladen, wenn ich die selbst fotografierten Bilder anschaue.

Da ich mich auf La Palma einer ASI (Alpin-Schule-Insbruck) Wandergruppe angeschlossen habe, hoffe ich, dass mir der eine, oder die andere TeilnehmerInn ein paar Lieblingsfotos zukommen läßt. Vielleicht sind sie ja auch einverstanden, dass ich sie hier auf dieser meiner Homepage verwenden darf.


Ich bin sehr traurig, dass ich diesen faszinierenden Blick vom Kiosco Zamora nicht mehr habe.

Dort stand ich unter dem kleinen Dach, hinter dem gedeckten Tisch, vor einer Kulisse, die mich ganz stark an Australiens 12 Apostel erinnerte. Allerdings ist der Strand tiefschwarz, das Wasser umschäumt weiß strahlend, die bizarren schwarzen, großen Felsen, die vor dem Strand die Wellen brechen.

Ich bin fassungslos, dass ich die atemberaubenden Blicke, von dem Kraterrand des Vulkans San Andres, nicht verfügbar habe. Auch der kräftezehrende Aufstieg ist nicht mehr nachvollziehbar, zum jüngsten Krater der Insel, des Vulkans Teneguia, der erst 1971 entstanden ist, und wo Fumarolen beweisen, dass es unter dieser Oberfläche brodelt. Hier pfiff der Wind, und ich habe mich mit Stirnband und Windbreaker geschützt. Gestaunt habe ich, dass die älteren unter uns, die Härtesten im Nehmen waren. Ohne mit der Wimper zu zucken, anscheinend mit warmer Unterwäsche, hat das T-Shirt dort oben auf dem Grad genügt.


Ich bin elend, weil ich das Foto nicht mehr habe, wie wir dann durch losen schwarzen Lavasand bis zum Leuchtturm hinuntergestiefelt sind und die hellgrünen Pflanzen, die lt. Wanderführer Meeressalat sein sollen, und mit der Petersilie verwandt sind, erklärt bekamen. Unsere Augen suchten das Ziel, den Faro de Fuencaliente und die Salzsalinen, die dort unten in der Sonne glänzten.
Überhaupt, auch die kanarische Kiefer, die wir später in höheren, nördlicheren Lagen im Lavafeld gesehen haben, haben solch einen kräfitgen Kontrast grün - schwarz gezaubert, dass ich mich nicht sattsehen konnte. Immer wieder zückte ich die Kamera.

Untröstlich, dass ich den Zauber des Gipfels, in der Unterwelt meines Fotoaparates versenkt habe.

Der Roque de Muchachos, 2426 m hoch, wo viele Teleskope der verschiedensten Länder aufgebaut sind, und eines der wichtigsten Observatorien zur Beobachtung der Athmosphäre, des Universums, weltweit ist.
Im Windschatten, auf der zu erwandernden Aussichtsplattform, haben wir die Sonnenstrahlen genossen und geschaut, und gefreut, und geschaut, und....
Der Blick direkt in die Caldera de Taburiente, blieb an diesem Tage durch Wolken verwehrt. Doch 2 Tage später wanderten wir auf den Gipfel des Bigigoyo und vom Mirador auf dem Wege, hatten wir uneingeschränkte Sicht hinüber, wo wir uns an einem klitzkleinen Schimmer vom oberen Teil der Kuppel eines Teleskopes orientieren konnten.



Herzliche Grüße
Birgitt Dralle

La Palma Reiseerlebnisse

ASI - Wandern

Hallo liebe Wanderfreunde von der ASI-Gruppe auf La Palma vom 15.-22.2.2011 Wie waren eure 3 Wandertage ohne uns?

Kommentare

  1. Birgitt

    Ich wäre sehr gern noch den 2 Teil der Reise dabeigeblieben, aber die Pflicht ruft